Scharfe japanische Küchenmesser machen das Kochen fast mühelos. Um Ihre Messer in Topform zu halten, greifen Sie wahrscheinlich zu einem Schleifstein. Schleifsteine sind hervorragend, bleiben aber nicht ewig perfekt eben. Mit jedem Zug der Klinge über die Oberfläche trägt sich unmerklich etwas Stein ab. Nach und nach senkt sich die Mitte, während die Ränder erhöht bleiben. Diese ungleichmäßige Form macht es nahezu unmöglich, noch eine saubere, gleichmäßige Schneide an Ihren Messern zu erreichen. Um das zu beheben, müssen Sie wissen, wie Sie einen Abrichtstein richtig verwenden. In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt den gesamten Vorgang, damit Ihre Schärfausrüstung in Topzustand bleibt.
Was ist ein Abrichtstein?
Ein Abrichtstein ist ein Block aus sehr hartem, grobem Material, der dazu dient, einen abgenutzten Schleifstein wieder plan zu machen. Manche nennen ihn auch Läppplatte. In jedem Fall sind diese Werkzeuge deutlich härter und gröber als Ihre gewöhnlichen Schleifsteine. Viele Abrichtsteine haben tiefe Rillen direkt in die Oberfläche eingearbeitet. Diese Rinnen leiten den Abrieb während der Arbeit zuverlässig ab.
Wenn Sie einen Abrichtstein über eine ausgehöhlte Schleiffläche ziehen, trägt er die erhöhten Außenränder ab. So kommt alles wieder auf dasselbe Niveau. Dafür eignet sich zum Beispiel der Kazoku Prestige Abrichtstein. Dabei handelt es sich um einen hochwertigen Abrichtstein mit Körnung 100, hergestellt in Japan.
Wie verwenden Sie einen Abrichtstein für Messer richtig?
Das Abrichten Ihrer Schärfausrüstung mit einem Abrichtstein erfordert Geduld und eine solide Technik. Arbeiten Sie jeden Schritt sorgfältig durch, und Sie stellen Ihre Ausrüstung wieder ordnungsgemäß her.
Abrichtstein und Schleifstein vorbereiten
Legen Sie sich alles zurecht und sorgen Sie für einen freien Arbeitsbereich. Überprüfen Sie sowohl den Abrichtstein als auch den Schleifstein vor Beginn auf Risse oder größere Schäden. Achten Sie darauf, dass genug Platz vorhanden ist, um Ihre Hände frei zu bewegen, ohne irgendwo anzustoßen, und halten Sie auch etwas frisches Wasser bereit.
Ein Rastermuster mit Bleistift auf den Schleifstein zeichnen
Nehmen Sie einen gewöhnlichen Bleistift und zeichnen Sie ein Rastermuster direkt auf die trockene Oberfläche Ihres Schleifsteins. Dieses Raster dient Ihnen als Fortschrittsanzeige. Während Sie schleifen, verschwinden die Bleistiftmarkierungen zuerst an den höchsten Stellen. Wo die Linien hartnäckig bestehen bleiben, verstecken sich genau Ihre tiefen Stellen.
Die Steine richtig einweichen
Schärfwerkzeuge benötigen fast immer Wasser, um gut zu funktionieren. Weichen Sie Ihren Schleifstein gemäß den Herstellerangaben ein, denn manche Steine benötigen ein volles fünfzehnminütiges Bad, während andere nur einen kurzen Wasserschwall brauchen. Befeuchten Sie auch den Abrichtstein, falls es sich um einen Keramikstein handelt. Wasser verringert die Reibung und erzeugt einen Schlamm, der lose Partikel von der Oberfläche abträgt.
Den Abrichtstein gleichmäßig über die Oberfläche reiben
Greifen Sie den Abrichtstein fest und setzen Sie ihn flach auf die Schleiffläche. Bewegen Sie ihn in langen, gleichmäßigen Zügen vor und zurück über die gesamte Länge darunter. Üben Sie dabei moderaten, gleichbleibenden Druck aus. Achten Sie außerdem darauf, den Block nicht zu kippen.
Schlamm und Abrieb abspülen

Arbeiten Sie weiter, bis jede einzelne Bleistiftlinie vollständig verschwunden ist. Während der Arbeit bildet sich auf beiden Oberflächen ein dicker, grauer Schlamm. Spülen Sie beide Steine mit klarem Wasser ab, um diesen Schlamm zu entfernen. Lassen Sie ihn sich ansammeln, verlangsamt das den Schleifvorgang, da der Abrieb die Oberfläche polstert und verhindert, dass die Körnung richtig greift.
Prüfen, ob der Schleifstein eben ist
Sobald alle Bleistiftmarkierungen verschwunden sind, legen Sie ein Metalllineal oder eine gerade Kante über die Oberfläche und beugen sich bei gutem Licht hinunter, um die Kontaktlinie zu prüfen. Scheint Licht unter dem Lineal hindurch, ist die Oberfläche noch nicht vollständig eben. Schleifen Sie weiter, bis die gerade Kante vollständig plan aufliegt.
Die Steine richtig reinigen und aufbewahren
Spülen Sie beide Blöcke gründlich unter fließendem Wasser ab, bis aller Abrieb entfernt ist. Wischen Sie sie mit einem sauberen, trockenen Tuch ab. Lassen Sie alles an einem gut belüfteten Ort vollständig trocknen, bevor Sie es verstauen. Feuchte Steine in einer geschlossenen Schublade aufzubewahren begünstigt Schimmelbildung und kann mit der Zeit den strukturellen Zusammenhalt des Materials schwächen.
Häufige Fehler, die Sie bei der Verwendung eines Abrichtsteins vermeiden sollten
Japanisches Küchenschneidwerkzeug, wie das Kazoku Uteki Rosewood Santoku, sowie das gesamte Zubehör zu seiner Pflege benötigen ein hohes Maß an Sorgfalt. Achten Sie deshalb darauf, folgende Fehler bei der Verwendung eines Abrichtsteins zu vermeiden.
- Das Rastermuster auslassen: Ohne diese visuelle Hilfe machen Sie sich die Aufgabe wesentlich schwerer. Sie hören wahrscheinlich zu früh auf und lassen tiefe Stellen zurück, die Ihren nächsten Schärfvorgang beeinträchtigen.
- Ungleichmäßigen Druck ausüben: Wenn Sie sich stärker auf eine Seite stützen, kippt das Werkzeug und es entstehen schräge Kanten. Achten Sie deshalb darauf, überall gleichmäßigen Druck auszuüben.
- Die Oberfläche trocken schleifen: Ohne Wasser entstehen tiefe Kratzer und erhebliche Hitze durch Reibung. Das kann einen guten Schleifstein dauerhaft zum Reißen bringen und seine Struktur vollständig zerstören.
- Den Schlamm nicht abspülen: Der sich ansammelnde schlammige Belag ist nicht harmlos. Er wirkt wie ein Polster und verhindert, dass die grobe Körnung die Oberfläche richtig bearbeiten kann.
- Die Steine feucht aufbewahren: Feuchte Ausrüstung, die luftdicht verschlossen aufbewahrt wird, hält die Feuchtigkeit perfekt fest. Mit der Zeit schwächt dieses eingeschlossene Wasser den Zusammenhalt des Materials und schafft ideale Bedingungen für Schimmel.
Fazit
Die richtige Pflege Ihrer Schärfausrüstung ist genauso wichtig wie die Pflege Ihrer japanischen Küchenmesser. Zu wissen, wie Sie einen Abrichtstein für Messer richtig verwenden, hält Ihre Schleifsteine eben und wirklich einsatzbereit. Regelmäßige Pflege verhindert die allmähliche Aushöhlung, die mit der Zeit die Schneide Ihrer Messer beeinträchtigt. Mit einer ebenen Oberfläche und der richtigen Technik bleiben Ihre Küchenmesser bei allem, was Sie damit vorhaben, scharf. Richten Sie Ihre Schärfausrüstung nach jeder Handvoll Anwendungen ab, dann bleibt der gesamte Vorgang schnell, einfach und nahezu mühelos. Wenn Sie hochwertige Abrichtsteine und japanische Küchenmesser kaufen möchten, entdecken Sie unser Angebot bei Kazoku Knives. Dort finden Sie eine große Auswahl an hochwertigem und authentischem japanischem Küchenzubehör.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich einen Abrichtstein verwenden?
Wie oft Sie einen Abrichtstein benötigen, hängt davon ab, wie häufig Sie Ihren Schleifstein einsetzen. Grobe Steine können bereits nach 1 bis 2 Anwendungen abgerichtet werden, während feine Steine dies erst nach 4 bis 6 Anwendungen benötigen.
Was passiert, wenn Sie den Schleifstein nicht einweichen, bevor Sie einen Abrichtstein darauf verwenden?
Wenn Sie den Schleifstein nicht einweichen, bevor Sie einen Abrichtstein darauf verwenden, kann dies die Oberfläche des Schleifsteins durch Kratzer dauerhaft beschädigen.
Müssen Sie den Abrichtstein einweichen?
Ja, Sie sollten den Abrichtstein etwa 5 bis 10 Minuten einweichen, bevor Sie mit dem Abrichten beginnen. Prüfen Sie jedoch zunächst, ob Ihr Abrichtstein überhaupt zu der Art gehört, die eingeweicht werden muss.
Wie erkennen Sie, ob Ihr Schleifstein ein Splash-and-go-Typ ist oder vor dem Abrichten vollständig eingeweicht werden muss?
Um den Typ Ihres Steins zu prüfen, geben Sie ein paar Tropfen Wasser auf die Oberfläche. Zieht das Wasser schnell ein, handelt es sich um einen Einweichstein, der ein vollständiges Bad benötigt. Bleibt das Wasser auf der Oberfläche stehen oder perlt es ab, handelt es sich um einen Splash-and-go-Typ, der nur eine kurze Befeuchtung braucht.
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar