9 Fehler, mit denen Sie Ihre Küchenmesser ruinieren

Ein scharfes Messer verändert alles beim Kochen. Auf einmal ist die Vorbereitung keine lästige Pflicht mehr, sondern fühlt sich fast meditativ an. Deshalb investieren so viele Hobbyköche ernsthaftes Geld in hochwertige japanische Küchenmesser, immer auf der Suche nach diesem sauberen, präzisen Schnitt durch Gemüse und Fleisch. Manche Angewohnheiten können Ihrem Messer jedoch erheblich schaden. Leise und schleichend, bevor Sie es überhaupt bemerken, wird aus einer rasiermesserscharfen Klinge etwas, das eher an ein Buttermesser erinnert. Behandeln Sie Ihr Besteck jedoch richtig, und es übersteht die meisten Geräte in Ihrer Küche mühelos. Denken Sie an Kyoto, Sakai, Sanjo oder andere Orte in Japan; dort haben Meisterschmiede jahrelang gelernt, wie man eine Klinge formt. Ein Werkzeug mit einer solchen Geschichte hat mehr verdient, als die meisten von uns ihm zugestehen. Wer die Grundlagen vernachlässigt, den lässt selbst der beste Stahl der Welt irgendwann im Stich. Diese Investition zu schützen, ist jedoch gar nicht kompliziert. In diesem Blog erfahren Sie daher mehr über häufige Fehler, mit denen Sie Ihre Küchenmesser ruinieren, und noch einiges mehr. 

Die wichtigsten Küchenmesser, die in keiner Küche fehlen sollten 

Sie brauchen keine zwanzig japanischen Küchenmesser, sondern nur die richtigen drei. Setzen Sie auf vielseitige Klingen, die zu Ihrer Art zu kochen passen, dann lässt sich plötzlich jede Zutat mühelos verarbeiten.

  • Kochmesser: Schneiden, Würfeln, Fleisch und großes Gemüse zerkleinern, ein Kochmesser wie das Kazoku Uteki Premium Mono Ebony Gyuto 21 cm meistert das alles mühelos. Diese sanfte Krümmung entlang der Schneide? Sie ist genau für die wiegende Schnittbewegung gemacht, die die Vorbereitung fast rhythmisch wirken lässt.
  • Gemüsemesser: Diese rechteckige Klinge durchtrennt Blattgemüse und Wurzelgemüse fast ohne Widerstand. Da die gesamte Klinge das Brett berührt, entstehen keine ärgerlichen Scheiben mehr, die noch zusammenhängen. 
  • Schälmesser:  Ein Schälmesser greifen Sie sich beim Schälen von Obst oder beim Zurechtschneiden einer Garnitur, Aufgaben, für die eine große Klinge schlicht überdimensioniert wäre. In keiner ernsthaften Küchenausstattung darf es fehlen.

9 alltägliche Angewohnheiten, die Ihre Küchenmesser ruinieren

Selbst erstklassige japanische Messer verlangen nach Feingefühl und der richtigen Technik. Legen Sie diese neun Angewohnheiten ab und Sie werden merken, wie viel länger die Schärfe Ihres Messers hält.

1. Das falsche Schneidebrett verwenden

Glas, Marmor, Keramikfliesen, Titan: All diese Materialien lassen eine feine Stahlklinge fast beim ersten Kontakt abrutschen oder ausbrechen. Quarzarbeitsplatten setzen Stahl schneller zu als das zäheste Lebensmittel es je könnte. Holz und weicher Gummi fangen den Aufprall dagegen ab, statt ihn zurückzugeben. Am besten eignen sich Schneidebretter aus Hirnholz oder weichem, lebensmittelechtem Polyethylen. 

2. Messer einfach in die Spüle werfen

Ein loses Messer in einem Edelstahlbecken ist praktisch ein Unfall, der nur auf seinen Moment wartet. Es schlägt gegen Keramik, gegen Gusseisen, und jeder Anschlag hinterlässt eine winzige Kerbe, die Sie erst bemerken, wenn es bereits zu spät ist. Auch stehendes Wasser hilft nicht weiter, denn Korrosion liebt Stahl geradezu. Die Lösung: Spülen Sie Ihre japanischen Küchenmesser stets sofort ab und trocknen Sie sie danach direkt. Legen Sie sie zum Trocknen auf ein Handtuch, getrennt vom restlichen Geschirr.

3. Messer in die Spülmaschine geben

Aggressives Spülmittel, extreme Hitze und Wasserstrahlen sind stark genug, um Metall gegen Metall schlagen zu lassen. Genau das passiert in einem Spülmaschinengang, und für feines Schneidewerkzeug ist das gnadenlos. Feuchtigkeit lässt Holzgriffe sich verziehen, chemische Salze greifen den Stahl an. Selbst die Härtung der Klinge kann unter so viel Hitze leiden. Waschen Sie Ihr Messer daher besser von Hand, mit milder Seife, warmem Wasser und einem weichen Schwamm. 

4. Die falschen Lebensmittel oder Materialien schneiden

Drücken Sie eine feine Klinge durch gefrorenes Fleisch oder dicke Knochen, wird Ihrem Messer garantiert etwas zustoßen. Japanischer Stahl ist hart und für das Schneiden gemacht, niemals für Hebelbewegungen oder Drehungen. Verwenden Sie ihn als Hebel, riskieren Sie damit praktisch eine Ausbrechung der Klinge. Halten Sie für grobe Arbeiten daher lieber ein Hackbeil oder eine Geflügelschere bereit.

5. Zutaten mit der scharfen Klinge zusammenschieben

Dieses befriedigende Schabegeräusch, wenn gehackter Knoblauch mit der Schneide vom Brett gefegt wird? Genau in diesem Moment ruinieren Sie Ihr Messer. Was Sie dabei hören, ist die Spitze der Klinge, die sich verbiegt und abflacht, wodurch die Schärfe Stück für Stück verloren geht. Machen Sie das täglich, lässt die Schärfe schnell nach. Drehen Sie das Messer stattdessen um und nutzen Sie den Rücken der Klinge. Alternativ greifen Sie einfach zu einem günstigen Küchenschaber.

6. Messer lose in einer Schublade aufbewahren

Eine überfüllte Schublade bedeutet, dass die Messer bei jedem Öffnen ständig aneinander reiben. Mit der Zeit entstehen dadurch Kratzer und stumpfe Stellen. Und für Ihre Finger besteht ein echtes Risiko, wenn Sie ohne hinzusehen hineingreifen. Besser geeignet sind eine Magnetleiste oder ein Holzblock. Für zusätzlichen Schutz Ihres Küchenmessers können Sie außerdem den Kazoku Leather Knife Guard verwenden. Dieser besteht aus hochwertigem Leder und verfügt über starke Magnete für höchste Sicherheit. 

7. Zu viel oder zu wenig schleifen

Aggressive Durchziehschärfer tragen deutlich mehr Stahl ab als nötig und zerstören dabei die ursprüngliche Geometrie der Klinge. Vernachlässigen Sie das Schärfen dagegen völlig, müssen Sie bei jedem Schnitt stärker drücken, und genau so passieren Abrutschunfälle. Worauf es ankommt, ist Balance. Am besten eignet sich dafür der Kazoku Prestige Sharpening Stone 1000. Er hat eine Körnung von 1000 und muss nicht einmal eingeweicht werden. 

8. Das falsche Messer für die jeweilige Aufgabe verwenden

Ein feines Gemüsemesser, das sich durch krustiges Brot sägt: Das sollte niemals vorkommen. Es setzt Werkzeuge unnötig unter Druck, für die sie schlicht nicht gemacht wurden. Jedes Messer hat seine eigene Klingendicke und seinen eigenen Schliff, abgestimmt auf eine bestimmte Aufgabe. Wählen Sie daher stets das passende Werkzeug für die Aufgabe: Brot verlangt immer nach einem Wellenschliffmesser. Greifen Sie zum Kazoku Takahiro Bread Knife 23 cm. Es besitzt ein Tsuchime-Finish und einen braunen Pakkaholzgriff, für eine saubere Optik mit angenehmem Griff. 

9. Messer nach dem Waschen nass liegen lassen

Feuchtigkeit auf Stahlmessern ist praktisch eine Einladung: Rost entsteht innerhalb von Minuten, nicht erst nach Stunden. Selbst "rostfreier" Edelstahl ist nicht immun, wenn er lange genug nass auf dem Abtropfgestell liegt. Auch Holzgriffe leiden darunter, denn Feuchtigkeit zersetzt sie langsam, ohne dass Sie es bemerken. Trocknen Sie Ihre japanischen Küchenmesser deshalb immer vollständig ab. Tun Sie das jedes Mal, bevor Sie sie wieder verstauen.

Fazit

Ein wenig Achtsamkeit macht hier den entscheidenden Unterschied: jede geschnittene Zwiebel, jedes portionierte Filet, all das summiert sich. Vermeiden Sie diese neun Fehler, und Ihre Klingen behalten ihre Geometrie, Ihre Vorbereitung bleibt mühelos. Darin liegt auch etwas Respektvolles, eine Anerkennung für die japanischen Messermacher, die mit echtem Stolz ihr Handwerk in dieses Metall gelegt haben. Holzbretter, sofortiges Abwaschen von Hand, richtige Aufbewahrung: Setzen Sie diese drei Dinge konsequent um, und Ihre Messer bleiben noch jahrelang scharf. Machen Sie es sich noch heute zur Gewohnheit, Ihr Essen und Ihre Hände werden es Ihnen danken. Falls Sie unsicher sind, wo Sie hochwertige Messer kaufen können: Schauen Sie sich bei Kazoku Knives um. Dort finden Sie eine breite Auswahl an japanischen Küchenmessern von höchster Qualität zu einem attraktiven Preis. 

Häufig gestellte Fragen

Was ist die goldene Regel für Messer?

Verwenden Sie für jede Küchenaufgabe stets das Messer, das dafür tatsächlich geeignet ist. So bleibt Ihr Messer in gutem Zustand. 

Sollte man Messer einweichen?

Nein, Sie sollten ein Messer niemals in Wasser einweichen, insbesondere nicht eines mit einem Holzgriff. Langes Einweichen schadet dem Griff und den Nieten des Messers. 

Wäscht man Messer besser mit warmem oder kaltem Wasser?

Waschen Sie Messer niemals bei extremen Temperaturen. Verwenden Sie warmes Wasser, damit Ihr Messer gründlich gereinigt wird, ohne dabei Schaden zu nehmen. 

Ähnliche Kommentare

Hinterlassen Sie Ihren Kommentar